Aktuelles 

Programm
Pascal Salzmann, Orgel
Johann Sebastian Bach (1685–1750):
Trio-Sonate C-Dur BWV 529
I. Allegro
II. Largo
III. Allegro
Georg Böhm (1661–1733):
Partita über „Freu dich sehr, o meine Seele“
Dieterich Buxtehude (um 1637–1707):
Te Deum laudamus BuxWV 218

Pascal Salzmann, Orgel

Pascal Salzmann ist Kantor und Organist der Hauptkirche Rheydt seit Februar 2022. Der 1994 geborene Musiker war Internatsschüler der Musikspezialklasse am „Gymnasium Rutheneum seit 1608“ in Gera und studierte im Anschluss A-Kirchenmusik an der „Hochschule für Musik Franz Liszt“ Weimar. Als Kirchenmusiker war er von 2014 bis 2019 in Thüringen (Stadtroda und Artern) tätig, wechselte im Oktober 2019 in die rheinische Landeskirche als Kantor der Stadtkirche Waldbröl.


Programm
Orgel plus Gregorianik


Olivier Latry (* 1962): Salve Regina (Sieben Versetten für Orgel und Choral) – 1999
Jean Langlais (1907-1991): Prélude au Kyrie („Cunctipotens genitor“), aus: Hommage à Frescobaldi – 1951
Elévation („Homo quidam“), aus: Hommage à Frescobaldi - 1951
Salve Regina, aus Mosaik – op. 191, Nr. 5 - 1976

Klaus Paulsen, Gesang
Reinhold Richter, Orgel

Reinhold Richter war seit 1982 als Kantor an St. Helena in MG-Rheindahlen tätig und hat in fast 41 Jahren das musikalische Leben in diesem Stadtteil und darüber hinaus in Mönchengladbach und der Region bereichert.
Zum 1. Juni 2023 hat Reinhold Richter seine Tätigkeit an St. Helena beendet und ist in den wohlverdienten Ruhestand eingetreten. Seitdem ist er freischaffend tätig.
Im Mai 2024 wurde ihm für sein jahrzehntelanges kirchenmusikalisch-künstlerisches Schaffen in Mönchengladbach aus der Hand von Oberbürgermeister Felix Heinrichs die Goldene Ehrennadel der Stadt verliehen.
Nach dem Kirchenmusikstudium (A-Examen) in Aachen absolvierte Reinhold Richter von 1985 bis 1987 ein Orgelstudium bei Prof. Hubert Schoonbroodt am Conservatoire Royal de Musique in Brüssel, welches er mit dem Diplôme Supérieur (Orgelkonzertexamen) abschloss. Ergänzend
besuchte er Meisterkurse und Interpretationsseminare bei André Isoir,
Ewald Kooiman, Prof. Wolfgang Rübsam und Prof. Dr. Ludger Lohmann.
Von 1987-2007 (bis zur Schließung) war er Dozent für künstlerisches Orgelspiel und Orgelliteraturkunde an der „Katholischen Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius“ in Aachen.
Mit seinem umfangreichen und stilistisch weitgefächerten Repertoire an der Orgel konzertiert(e) Richter im In- und Ausland (u. a. Notre Dame, Paris, Berliner Dom, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und Französischer Dom, Berlin, Konstantin-Basilika Trier, Kathedrale in Luxemburg, Aachener Dom, Dom zu Fulda, Kaiserdom Königslutter, Basilika Steinfeld).
Als Dirigent oratorischer Aufführungen leitete er Werke von J. S. Bach (Kantaten und Weihnachtsoratorium), C. P. E. Bach (Magnificat), J. Haydn („Die Schöpfung“ mit Helen Donath in der Sopranpartie und Te Deum), W. A. Mozart (Requiem), F. Mendelssohn-Bartholdy (Sinfonie Nr. 2 „Lobgesang“), G. Verdi (Requiem), A. Vivaldi (Magnificat und Gloria) und C. Orff („Carmina Burana“). Hierbei arbeitete er eng mit dem Orchester „Camerata Gladbach“ zusammen.

Klaus Paulsen geboren 1957 in Wassenberg-Birgelen erhielt seinen ersten Unterricht bei Hermann Thissen, dem Organisten seines Heimatortes. Ab 1974 unterrichtete ihn Münsterkantor Viktor Scholz (Mönchengladbach) in Klavier und Theorie. Von 1975 bis 1979 studierte er an der „Bischöflichen Kirchenmusikschule“ (Aachen) bei Viktor Scholz (Orgel) H. J. Roth (Chorleitung), Herbert Voß (Theorie und Improvisation). Ergänzende Studien absolvierte er an der „Robert-Schumann-Musikhochschule“ (Düsseldorf) bei Prof. Paul Heuser (Orgel, Klavier), Prof. Heinz Odenthal (Chorleitung) und Prof. Herbert Calloff (Theorie). Von 1979 bis 1990 war Klaus Paulsen Kirchenmusiker an St. Laurentius in Grefrath (Niederrhein). 1991 übernahm er das Kantorenamt an der Pfarrkirche St. Lambertus Erkelenz, wo er u.a. die Kirchenmusikwochen ins Leben rief.
Im Januar 2002 wurde er als Kantor an die Münster-Basilika St. Vitus und an die Hauptpfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt (heute Citykirche) zu Mönchengladbach berufen.
Neben dem liturgischen Dienst war er künstlerischer Leiter der wöchentlichen Marktmusiken in der Citykirche und der Konzerte in der Münsterkirche. Klaus Paulsen gründete im Jahr 2002 die Gladbacher Singschule in Kooperation mit der Städtischen Musikschule, wo er seit 2005 auch Dozent für Gesang war. 2019 verlieh ihm die Diözese Aachen den Ehrentitel „Kirchenmusikdirektor“. Seit Oktober 2025 ist Klaus
Paulsen im Ruhestand.



Programm
Die Kunst der Orgelimprovisation

Improvisationen in verschiedenen Stilen und Formen über Themenwünsche aus dem Publikum
Rolf Müller, Orgel
Rolf Müller (*1972):
Ouverture im Barockstil
Partita (Thema mit Variationen) im Barockstil
Concerto grosso im Barockstil
„Flötenuhrstück“ im Stil der Wiener Klassik
Meditation im zeitgenössischen Stil
Scherzo libre
Cantilene im romantischen Stil
Finale-Toccata

Rolf Müller ist seit 2001 Domorganist und Kantor am Dom zu Altenberg (Bergisches Land) und künstlerischer Leiter der Dommusik. Dies umfasst die Leitung der geistlichen Mittagsmusiken, des Internationalen Orgelfestivals, sowie die Leitung der katholischen Chöre am Dom (Kammerchor Capella nova und Choralschola). Leitung und Durchführung der renommierten Internationalen Altenberger Orgelakademie für Improvisation.
Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen u.a. an der Klais-Orgel des Doms liegen vor.
Orgelkonzerte führten ihn als Solist nach Frankreich, Italien, Großbritannien, Belgien, Niederlande, Schweiz, Österreich, Polen, Russland und Spanien sowie ganz Deutschland. Juror in int. Orgelwettbewerben.
Als Dirigent leitete er zahlreiche bedeutende Oratorien und große Werke der Kirchenmusik wie Brahms Requiem, Bach Osteroratorium und Himmelfahrtsoratorium, Magnificat, Matthäuspassion, Johannespassion und h-Moll-Messe, diverse Kantanten und Motetten, Mozart Requiem, Mendelssohn Symphonie „Lobgesang“ und symphonische Psalmen 42, 95 und 115, Händels Messias, alle großen Haydn-Messen, sämtliche Mozart-Messen, auch Missa in c-Moll, KV 427 usw.
Von 1993 bis 2000 Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg in katholischer Kirchenmusik und Konzertfach Orgel u.a. bei Prof. Dr. Heribert Metzger (Orgel), Dr. Wolfgang Kreuzhuber (Improvisation). A-Examen (Diplom) und Diplom im Konzertfach Orgel mit Auszeichnung. Besuch von Meisterkursen, hier besonders zur historischen Aufführungspraxis, u.a. bei Guy Bovet, Wolfgang Zerer, Jon Laukvik, Andrea Marcon, Lorenzo Ghielmi, Michael Belotti, Harald Vogel, Michael Radulescu und Daniel Roth.
Müller erhielt den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft der Republik Österreich für herausragende künstlerische Leistungen.
1998-2001 Organist an der Wallfahrtsbasilika Maria Plain bei Salzburg und Leiter der Musik- und Kulturvereinigung Laufen. Er unterrichtete am Kirchenmusikreferat der Erzdiözese Salzburg.
Müllers großes Interesse gilt der Improvisation und dem exemplarischen liturgischen Orgelspiel.


 


             

Zum „Jahr der Orgel“ haben Udo Witt, Kirchenmusikdirektor der Evangelischen Hauptkirche in Mönchengladbach-Rheydt, und Heinz-Joseph Clemens, Organist der GdG St. Vitus Mönchengladbach ein Buch „Lebendige Orgellandschaft am linken Niederrhein“ herausgebracht. In diesem Buch ist ein großer Querschnitt der vielen Orgeln in den Kirchen der Stadt und Region Mönchengladbach präsentiert. Auch die Orgeln von St. Andreas in Korschenbroich und von St. Dionysius in Kleinenbroich sind in dem Buch vertreten.

Das Buch ist reich bebildert mit Fotos von Olaf D. Hennig und Gerd Acker.

Herausgegeben ist das Buch von der Regionalstelle Mönchengladbach im Bistum Aachen und dem Evangelischen Kirchenkreis Gladbach-Neuss.

Es kostet € 10 und kann über das Pfarrbüro St. Andreas erworben werden. Außerdem kann das Buch in der Evangelischen Hauptkirche am Rheydter Markt erworben werden – ebenso im Mönchengladbacher Münster und in der Mönchengladbacher Citykirche. Bestellt werden kann es auch per E-Mail an natascha.witt@ekir.de (zuzüglich Versandkosten).

Natürlich wird das Buch auch bei den nächsten Korschenbroicher Orgelkonzerten zum Verkauf angeboten.

                                              


Der neue Spieltisch

Martin Sonnen


Ungeschnittene Liveaufnahmen am 27.4.2020 in der St. Andreaskirche Korschenbroich:


Alexandre Pierre François Boëly (1785 - 1858)
Offertoire pour le jour de Pâques O filii et filiae.

Die Tonaufnahme wurde nachträglich mit Bildern der
Kirche St. Andreas ergänzt.



Gottfried August Homilius (1714-1785)
Christ lag in Todesbanden, HoWV VIII.6

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Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Toccata in d-Moll, BWV 565/1
(Leider ist der Tonmagnet vom f0 im Unterwerk zur Zeit der Aufnahme defekt gewesen.)
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Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Fuge in d-Moll, BWV 565/2

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Johann Ludwig Krebs (1713-1780)
Christ lag in Todesbanden

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Anonymus
Nun freue dich, du Christenheit

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